Inhaltsverzeichnis
Einblasdämmung in Weyhe bei Bremen: Fassade und Dachschrägen an einem Tag komplett gedämmt
Gestern konnten wir an einem Einfamilienhaus in Weyhe bei Bremen eine umfangreiche Einblasdämmung durchführen. Gedämmt wurden sowohl die Dachschrägen als auch das zweischalige Mauerwerk mit 7 cm Hohlraum in der Fassade. Damit wurde das Haus gleich an zwei wichtigen Stellen energetisch verbessert: über die Außenwände und über das Dach.
Gerade bei älteren Einfamilienhäusern in Bremen, Weyhe, Hemelingen, Huchting, Arsten, Stuhr, Syke und dem Bremer Umland gibt es häufig zweischalige Außenwände mit ungedämmter Hohlschicht. Zusätzlich sind Dachschrägen oft nur unzureichend gedämmt. Dadurch geht im Winter viel Heizwärme verloren, während sich Räume unter dem Dach im Sommer stark aufheizen können.
Mit der Einblasdämmung lassen sich vorhandene Hohlräume schnell, sauber und vergleichsweise kostengünstig dämmen. Bei geeigneten Gebäuden ist die Maßnahme häufig ohne große Eingriffe in die Optik des Hauses möglich. Der Nachbar unseres Kunden, der diese Art der Dämmung noch nicht kannte, hat die Arbeiten über den Zaun interessiert beobachtet. Unsere Monteure waren danach direkt bei ihm und haben sein Haus endoskopisch untersucht und wir haben ihm ein Angebot unterbreitet.
Was kostet eine Einblasdämmung in Bremen und Weyhe?
Die Kosten einer Einblasdämmung hängen immer vom Gebäude ab. Entscheidend sind unter anderem die zu dämmende Fläche, die Hohlraumstärke, der Dämmstoff, die Zugänglichkeit und der Aufwand vor Ort.
Bei kleinen Einfamilienhäusern mit geringer Hohlschicht kann eine Einblasdämmung bereits ab etwa 2.500 € möglich sein. Wenn zusätzlich Dachschrägen, Geschossdecken oder größere Fassadenflächen gedämmt werden, können die Kosten entsprechend höher liegen. Der große Vorteil ist jedoch: Im Vergleich zu vielen anderen Dämmmethoden ist die Einblasdämmung, sowohl als nachträgliche Kerndämmung der Fassade als auch als Zwischensparrendämmung, oft besonders kosteneffizient, weil vorhandene Hohlräume einfach genutzt werden.
Bei diesem Einfamilienhaus in Weyhe wurden sowohl die Fassade als auch die Dachschrägen gedämmt. Dadurch konnte das Gebäude an zwei typischen Wärmeverluststellen verbessert werden. Die Dämmung dieses Hauses in Bremen hat für Fassade und das Dach insgesamt knapp 7.500 € gekostet. Davon verteilten sich Kosten von 4.900 € auf die Fassadendämmung und knapp 2.600 € auf die Dämmung der Dachschrägen. Von diesen Kosten erhält der Kunde 20 % Fördermittel erstattet.
Du kannst in der Tabelle horizontal scrollen.
| Bauteil des Gebäudes | Ungefährer Preis beim Einfamilienhaus | Preis/m² | Dauer der Arbeiten | Technik der Einblasdämmung |
| Geschossdecke (70 m²) | 2.500 € | 35 € | 1 Tag | Einblasen von Zellulose in die Kehlbalkenlage |
| Dachsparrendämmung (60 m²) | 3.500 € | 60 € | 1 Tag | Hartfaserplatten einschieben und Zwischensparren mit Zellulose ausblasen |
| Fassade (140 m²) | 4.250 € | 30 € | 1 Tag | Zweischaliges Mauerwerk mit EPS Dämmgranulat ausblasen |
| Kellerdecke (70 m²) | 3.000 € | 45 € | 1 Tag | Hohlraum der Kappendecke mit EPS Dämmgranulat ausblasen |
Mit welchen Heizkostenersparnissen kann man rechnen?
Wie viel Heizkosten nach einer Einblasdämmung eingespart werden können, hängt vom einzelnen Haus ab. Baujahr, Wandaufbau, Dachaufbau, Heizverhalten und Heizungsanlage spielen dabei eine große Rolle.
Bei geeigneten Gebäuden sind Einsparungen von bis zu 30 % möglich. Das ist aber kein pauschales Versprechen, sondern immer abhängig von der Ausgangssituation. Besonders Häuser mit ungedämmtem zweischaligem Mauerwerk oder schlecht gedämmten Dachschrägen haben oft ein deutliches Verbesserungspotenzial.
Neben der reinen Heizkostenersparnis spielt nicht zuletzt auch der Wohnkomfort eine wichtige Rolle. Nach der Dämmung fühlen sich Außenwände im Winter meist weniger kalt an. Auch Räume unter dem Dach können angenehmer werden, weil die Wärme besser im Haus bleibt.
Vor der Ausführung: Dämmcheck mit endoskopischer Prüfung
Bevor eine Einblasdämmung ausgeführt wird, prüfen wir das Gebäude bei einem Dämmcheck. Bei diesem Haus in Weyhe wurde die Hohlschicht des zweischaligen Mauerwerks gründlich endoskopisch untersucht und die Hohlräume in den Dachschrägen vom Spitzboden aus begutachtet und vermessen.
Dabei wird über eine kleine Prüföffnung in den Hohlraum geschaut. So lässt sich feststellen, ob das Mauerwerk für eine Kerndämmung geeignet ist. Geprüft werden unter anderem:
- die Breite der Hohlschicht
- der Zustand des Mauerwerks
- mögliche Hindernisse im Hohlraum
- die Durchgängigkeit der Luftschicht
- die Eignung für den passenden Dämmstoff
Nach der Prüfung war klar: Die Fassade konnte mit EPS-Dämmgranulat und die Dachschrägen mit Zellulose ausgeblasen werden. Gemeinsam mit dem Kunden wurde anschließend zeitnah ein Ausführungstermin sowie ein Festpreis vereinbart.
Einblasdämmung der Fassade mit EPS-Dämmgranulat
Das zweischalige Mauerwerk wurde mit EPS-Dämmgranulat ausgeblasen. Dieser Dämmstoff eignet sich besonders gut für die Kerndämmung von zweischaligen Außenwänden. Das Granulat wird über kleine Bohröffnungen in die vorhandene Hohlschicht eingeblasen und verteilt sich dort gleichmäßig und setzungssicher.
Der Vorteil für den Kunden: Die Fassade bleibt optisch erhalten. Anders als bei einem Wärmedämmverbundsystem wird außen keine neue Dämmschicht aufgebracht. Stattdessen wird der vorhandene Hohlraum genutzt. Zudem kostet diese Dämmung im Vergleich zu einem Wärmedämmungverbundsystem nur ein Bruchteil. Auch ein Gerüst haben wir bei diesem Haus nicht gebraucht, weil alle Flächen durch Leitern erreichbar waren.
Gerade in Bremen und im norddeutschen Raum wurden viele Häuser aus den 1940, 1950, 1960 und 1970er Jahren, mit zweischaligem Mauerwerk gebaut. Diese Bauweise schützt die Fassade gut vor Wetter und Schlagregen. Energetisch blieb die Luftschicht jedoch oft ungedämmt. Genau hier setzt die Einblasdämmung effektiv an.
Dämmung der Dachschrägen
Zusätzlich zur Fassade wurden bei diesem Einfamilienhaus auch die Dachschrägen vom Dachboden aus gedämmt. Das ist besonders sinnvoll, weil über schlecht gedämmte Dachflächen viel Wärme verloren gehen kann.
Im Winter kühlen Räume unter dem Dach schneller aus. Im Sommer können sie sich, besonders bei Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Eine fachgerecht ausgeführte Einblasdämmung der Dachschrägen verbessert deshalb nicht nur den Wärmeschutz im Winter, sondern auch den sommerlichen Hitzeschutz.
Durch die Kombination aus Fassadendämmung und Dachdämmung konnte das Haus in Weyhe ganzheitlicher verbessert werden als bei einer einzelnen Maßnahme.
Wie verbessert sich das Wohnklima?
Nach einer Einblasdämmung verändert sich häufig das Gefühl im Haus. Die Räume wirken behaglicher, weil die Oberflächen der Außenwände im Winter wärmer bleiben. Auch die Gefahr von Schimmelbildung aufgrund von Tauwasserbildung an den Innenwänden wird minimiert.
Einfach gesagt: Wenn weniger Wärme durch die Außenwand verloren geht, steigt auch die Temperatur auf der Innenseite der Wand. Dadurch fühlt sich der Raum angenehmer an. Viele Kunden berichten nach einer Kerndämmung, dass sie nicht mehr das Gefühl haben, neben einer kalten Wand zu sitzen. An kalten Wänden fällt die Luft nach unten, was immer ein unangenehmes Gefühl von Zugluft mit sich bringt.
Auch die gedämmten Dachschrägen tragen dazu bei. Im Winter bleibt die Wärme besser im Gebäude, im Sommer gelangt Hitze langsamer in die Dachräume an den Dachschrägen. Bei diesem Haus konnten wir vom Dachboden her sogar gleich noch die Kniestöcke mit dämmen, was dem Kunden sehr recht war, weil dort Wasserleitungen liegen, die ihm in sehr kalten Wintern zeitweise schon eingefroren waren. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigeres und angenehmeres Wohnklima.
Ablauf der Einblasdämmung in vier Schritten
Der Ablauf ist für den Kunden unkompliziert:
1. Erste Kontaktaufnahme
Der Kunde stellt eine Anfrage und schickt uns über unser Anfrageformular Fotos seines Gebäudes. Wir können so schon mal grob abschätzen, ob an diesem Haustyp überhaupt eine Einblasdämmung möglich ist.
2. Vorab-Angebot
Wenn die Angaben ausreichend sind, und sich das Haus wahrscheinlich für eine Einblasdämmung eignet, erstellen wir ein erstes Express- Angebot, in diesem geben wir erst mal den wahrscheinlichen maximal Preis an. So bekommt der Kunde schnell eine Orientierung zu den möglichen Kosten. In etwa acht von zehn angeboten, ist der Preis nach dem Besichtigungstermin vor Ort günstiger als im Vorab-Angebot angegeben.
3. Dämmcheck vor Ort
Beim Termin vor Ort prüfen wir das Mauerwerk, die Hohlschicht und vermessen die zu dämmenden Bereiche. Für Fassadendämmung bohren wir kleine Löcher in die Fassade, um den Hohlraum mit einem Endoskop auszumessen. Im Anschluss werden diese Öffnungen wasserdicht verschlossen. Füge geplante Dach oder Geschossdecken Dämmungen müssen wir einmal auf den Dachboden schauen.
4. Übersendung des endgültigen Angebotes und telefonische Beratung
Der Mitarbeiter, welcher den dem Check durchführt, übersendet uns Fotos des Hauses und unser Dämm-Check Protokoll. Dieser Angaben erstellen wir umgehend unser endgültiges Angebot und geben dem Kunden die Wahl, ob er die Arbeiten nach Verbrauch der Materialmenge oder lieber zum pauschal Festpreis vergeben möchte. Hierzu, zu technischen und bausphysikalischen Fragen sowie zu Fördermöglichkeiten beraten wir dann noch mal persönlich am Telefon.
5. Fachgerechte Ausführung
Wenn alles passt, wird ein Ausführungstermin vereinbart. Die Dämmung erfolgt mit moderner Einblastechnik sauber, zügig und nach Herstellervorgaben.
Bei diesem Projekt in Weyhe wurde die Fassade gestern erfolgreich gedämmt. Auch die Dachschrägen konnten wie geplant ausgeführt werden. Wir hatten hier tatsächlich etwas mehr Material verbraucht, als wir eigentlich gedacht hatten und der Kunde konnte sich daher über seinen Festpreis freuen.
Fördermöglichkeiten für Einblasdämmung in Bremen und Umgebung
Für energetische Dämmmaßnahmen können je nach Situation Fördermittel infrage kommen. Wichtig ist, dass Förderungen in der Regel vor Beginn der Arbeiten beantragt werden müssen.
Wir unterstützen unsere Kunden auf Wunsch über unseren Kooperationspartner aus der Energieberatung. Der Energieberater kann prüfen, welche Förderung möglich ist, und die Beantragung begleiten. Die technischen Angaben zur geplanten Dämmmaßnahme stellen wir dafür zur Verfügung. Dieser reicht den Antrag ein und meist haben wir die Zusage schon innerhalb einer Woche.
Für viele Hausbesitzer ist das eine große Erleichterung, weil sie sich nicht selbst durch alle Förderbedingungen arbeiten müssen.
Schutz vor Schimmel durch wärmere Wandoberflächen
Kalte Außenwände können das Risiko für Feuchtigkeit und Schimmel erhöhen, wenn warme Raumluft auf kalte Wandflächen trifft. Durch eine fachgerechte Einblasdämmung verbessert sich der Wärmeschutz der Wand. Dadurch steigt in der Regel die Temperatur auf der Innenoberfläche.
Das bedeutet nicht, dass eine Dämmung jedes Schimmelproblem automatisch löst. Lüftungsverhalten, Luftfeuchtigkeit und bauliche Details bleiben wichtig. Aber eine wärmere Innenwandoberfläche kann helfen, kritische kalte Bereiche zu reduzieren und das Wohnklima zu verbessern.
Dämmstoffvergleich: Warum EPS bei der Fassade sinnvoll ist
Bei der Einblasdämmung kommen je nach Bauteil unterschiedliche Dämmstoffe zum Einsatz. Für zweischaliges Mauerwerk wird häufig EPS-Dämmgranulat verwendet. Für Dachschrägen oder Geschossdecken kommt oft Zellulose zum Einsatz.
EPS-Dämmgranulat hat bei der Kerndämmung von Fassaden mehrere Vorteile:
- es ist wasserabweisend und diffusionsoffen
- es ist setzungssicher
- es eignet sich für schmale Hohlschichten
- es verteilt sich gut im Mauerwerk
- die Fassade bleibt optisch erhalten
Welcher Dämmstoff der richtige ist, entscheidet sich immer nach dem Bauteil und der baulichen Situation.
Kundenstimme zum Projekt in Weyhe
Der Kunde freute sich besonders darüber, dass sein Haus nun an Fassade und Dachschrägen gedämmt ist, ohne dass die Optik der Fassade beeinträchtigt wurde. Auch war er auf der Kostenseite mit seinem Pauschalfestpreis auf der sicheren Seite. Genau das ist für viele Eigentümer ein wichtiger Punkt: Das Haus soll energetisch verbessert werden, aber seinen Charakter behalten.
Auch der schnelle Ablauf war für den Kunden angenehm. Nach dem Dämmcheck konnte innerhalb von 3 Wochen ein Ausführungstermin vereinbart werden, und die Arbeiten wurden sauber und zuverlässig umgesetzt.
Fazit: Einblasdämmung in Bremen-Weyhe als schnelle und sinnvolle Sanierungsmaßnahme
Das heutige Projekt in Weyhe bei Bremen zeigt sehr gut, wie sinnvoll eine Einblasdämmung bei einem Einfamilienhaus sein kann. Die Fassade mit zweischaligem Mauerwerk wurde mit EPS-Dämmgranulat gedämmt. Zusätzlich wurden die Dachschrägen energetisch durch einblasen von Zelllulose-Flocken verbessert.
Damit wurde das Haus an zwei wichtigen Stellen nachträglich gedämmt – schnell, sauber und ohne die Optik der Fassade zu verändern.
Für Hausbesitzer in Bremen, Weyhe und Umgebung kann eine Einblasdämmung eine sehr interessante Lösung sein, wenn das Gebäude über geeignete Hohlräume verfügt. Sie ist oft kostengünstiger als umfangreiche Fassaden- oder Dachsanierungen und kann den Wohnkomfort deutlich verbessern.
Wenn du wissen möchtest, ob dein Haus in Bremen oder Weyhe für eine Einblasdämmung geeignet ist, prüfen wir dein Gebäude gerne bei einem Dämmcheck vor Ort.



