Einblasdämmung in Bremen-Hemelingen: Fassade eines Einfamilienhauses in nur 5 Stunden gedämmt

Einblasdämmung in Bremen-Hemelingen: Fassade eines Einfamilienhauses in nur 5 Stunden gedämmt

Inhaltsverzeichnis

Gestern konnten wir bei einem Einfamilienhaus in Bremen-Hemelingen eine nachträgliche Einblasdämmung der Fassade erfolgreich ausführen. Das Haus verfügt über ein zweischaliges Mauerwerk mit einer ca. 4 cm breiten Hohlschicht. Genau diese Luftschicht wurde von uns mit EPS-Dämmgranulat ausgeblasen.

Für den Kunden war besonders wichtig, dass die Fassade energetisch verbessert wird, ohne die Optik des Hauses zu verändern. Eine klassische Fassadendämmung von außen kam deshalb nicht infrage. Die vorhandene Fassade sollte erhalten bleiben, und die Arbeiten sollten möglichst schnell und sauber erledigt werden. Zudem hat die Dämmung der kompletten Außenfassade in fertiger Arbeit lediglich 4.400 € gekostet. Ein Bruchteil dessen, was ein WDVS gekostet hätte. Zudem konnte die Fassade von Leitern aus gedämmt werden, und es brauchte kein Gerüst aufgebaut werden.

Die Einblasdämmung war dafür die passende Lösung. Die vorhandene Hohlschicht im Mauerwerk konnte einfach genutzt werden, um die Außenwand nachträglich zu dämmen. So wurde die Fassade energetisch ordentlich verbessert, ohne dass ein neues Fassadensystem aufgebracht werden musste.

Vorab geprüft: Dämm-Check mit Endoskopie

Bevor wir die Einblasdämmung ausgeführt haben, wurde das Mauerwerk bei einem Dämm-Check vor Ort geprüft. Dabei haben wir die Hohlschicht endoskopisch untersucht. So konnten wir sehen, wie breit der Hohlraum ist, ob er für eine Einblasdämmung geeignet ist und ob sich der Dämmstoff später gleichmäßig verteilen kann.

Bei diesem Einfamilienhaus in Bremen-Hemelingen zeigte sich, dass die vorhandene Hohlschicht mit ca. 4 cm Breite für eine Kerndämmung geeignet war. Nach der Prüfung haben wir mit dem Kunden zeitnah einen Ausführungstermin und einen Pauschalfestpreis vereinbart.

Gerade bei der Einblasdämmung ist diese Vorprüfung sehr wichtig. Nicht jedes zweischalige Mauerwerk ist automatisch geeignet. Die Hohlraumstärke, der Zustand der Fassade und mögliche Hindernisse in der Luftschicht müssen vorher geprüft werden. Auch an diesem Haus war es so, dass der Außenanstrich nur bedingt wasserdampfdurchlässig war und wir auch auf Grund der geringen Hohlraumlautstärke vorsichtshalber EPS Dämmstoff verarbeitet haben. Nach einem fachgerecht durchgeführten Dämm-Check vor Ort ,müssen wir durchschnittlich zwei von acht Hausbesitzern von der Einblasdämmung abraten oder es ist auch schon mal gar kein Hohlraum vorhanden.

Ausführung mit EPS-Dammgranulat WLG 0,33

Für die nachträgliche Kerndämmung dieser Fassade wurde EPS-Dämmgranulat verwendet. Dieser Dämmstoff eignet sich sehr gut für die nachträgliche Kerndämmung von zweischaligen Mauerwerken auch bei schmalen Hohlschichten. Das Granulat wird über kleine Bohröffnungen in die Hohlschicht eingeblasen und verteilt sich dort gleichmäßig. Dieser Dämmstoff ist sehr wasserdampfdurchlässig und gleichzeitig sehr feuchtigkeitsabweisend.

Die Bohrlöcher wurden mit einem Durchmesser von 25 mm im Raster nach Herstellervorgabe gesetzt. Dadurch kann sichergestellt werden, dass der Dämmstoff dien Hohlraum möglichst vollständig erreicht und die Fassade gleichmäßig gedämmt wird.

Nach dem Einblasen wurden die Bohröffnungen wieder fachgerecht verschlossen. Die Optik der Fassade blieb dadurch erhalten. Genau das war dem Kunden besonders wichtig: eine gedämmte Außenwand, aber ohne sichtbare Veränderung des Hauses.

In nur 5 Stunden fertig gedämmt

Die Arbeiten vor Ort waren heute innerhalb von ca. 5 Stunden abgeschlossen. Für den Kunden bedeutete das: kein langer Baustellenaufwand, keine aufwendige Fassadensanierung und keine wochenlangen Einschränkungen rund ums Haus.

Das ist einer der großen Vorteile der Einblasdämmung. Wenn die baulichen Voraussetzungen passen, kann die Dämmung einer Fassade oft sehr schnell und kostengünstig umgesetzt werden. Gerade bei Einfamilienhäusern ist die Maßnahme häufig innerhalb eines Tages erledigt.

Der Kunde freute sich natürlich darüber, dass seine Fassade nun gedämmt ist, ohne dass die äußere Gestaltung des Hauses beeinträchtigt wurde.

Was bringt die Einblasdämmung für den U-Wert?

Durch die Einblasdämmung verbessert sich der U-Wert der Außenwand deutlich. Auch bei nur 4 cm Dämmschicht. Der U-Wert beschreibt vereinfacht gesagt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist die Dämmwirkung.

Vor der Dämmung war die Hohlschicht im Mauerwerk ungedämmt. Dadurch konnte Wärme über die Außenwand schneller nach außen verloren gehen. Der Hohlraum zwischen den Wandschalen ist sehr selten luftdicht und daher entweicht stetig Luft und kühlt die innere Wandschale aus. Wenn wir in den Wintermonaten den Hohlraum endoskopisch, prüfen, kann man immer sehr gut sehen, dass der Bohrstaub in der Luftschicht, weil ständig von immer erwärmt wird, nach oben abzieht . Hier geht viel Energie verloren. Nach dem Ausblasen mit EPS-Dämmgranulat wird dieser Hohlraum energetisch genutzt. Die Außenwand kann Wärme besser im Gebäude halten.

Wie stark sich der U-Wert genau verbessert, hängt immer vom vorhandenen Wandaufbau ab. Bei einer 4 cm breiten Hohlschicht ist die Dämmstärke zwar begrenzt, trotzdem kann die Maßnahme eine deutlich spürbare Verbesserung bringen – besonders im Vergleich zu einer komplett ungedämmten Luftschicht.

Höhere Wandtemperatur auf der Innenseite

Neben dem besseren U-Wert verändert sich auch das Wohngefühl. Durch die Dämmung steigt in der Regel die Oberflächentemperatur der Innenwand. Das bedeutet: Die Wand fühlt sich im Winter nicht mehr so kalt an. Die Gefahr von Schimmelbildung durch Kondenswasser auf der vorher kalten Wandschale sinkt.

Vor einer Kerndämmung können Außenwände in älteren Häusern unangenehm kühl wirken. Selbst wenn die Raumluft warm ist, fühlt sich der Raum dann oft nicht richtig behaglich an. Das liegt daran, dass kalte Wandoberflächen Wärme vom Körper aufnehmen.

Nach der Einblasdämmung bleibt mehr Wärme im Raum. Die innere Wandoberfläche wird wärmer, und das Raumgefühl verbessert sich. Viele Kunden berichten nach einer Fassadendämmung, dass die Räume gleichmäßiger warm bleiben und sich gemütlicher anfühlen. Selbst unbeheizte Räume im Haus kühlen, nicht mehr so aus.

Auch das Risiko kalter Wandbereiche kann reduziert werden. Gerade bei älteren Außenwänden ist das ein wichtiger Punkt für den Wohnkomfort.

Förderung einfach über den Energieberater beantragt

Ein weiterer Vorteil für den Kunden war die einfache Fördermittelbeantragung. Über unseren Kooperationspartner aus der Energieberatung konnte der Kunde die Förderung unkompliziert und sehr schnell beantragen lassen.

Für viele Hausbesitzer ist das Thema Förderung zunächst etwas unübersichtlich. Welche Unterlagen werden benötigt? Wann muss der Antrag gestellt werden? Welche technischen Angaben sind erforderlich?

Genau hierbei unterstützt unser Energieberater-Kooperationspartner. Die erforderlichen technischen Informationen zur geplanten Dämmmaßnahme stellen wir zur Verfügung. So konnte der Kunde die Förderung für die Einblasdämmung deutlich einfacher beantragen, ohne sich selbst lange mit den Details beschäftigen zu müssen.

Wichtig ist dabei immer: Fördermittel müssen in der Regel vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Deshalb sprechen wir dieses Thema möglichst früh im Beratungsprozess an.

Warum die Einblasdämmung in Bremen-Hemelingen sinnvoll war

Bei diesem Einfamilienhaus in Bremen-Hemelingen passten die Voraussetzungen sehr gut:

  • zweischaliges Mauerwerk vorhanden
  • ca. 4 cm Hohlschicht
  • Fassade sollte optisch erhalten bleiben
  • schnelle Ausführung gewünscht
  • Dämmung mit EPS-Dämmgranulat möglich
  • Fördermittel konnten über den Energieberater beantragt werden

Die Einblasdämmung war deshalb eine wirtschaftliche und effektive Lösung. Die vorhandene Luftschicht wurde genutzt, um die Außenwand energetisch zu verbessern, ohne die Fassade neu aufzubauen.

Fazit: Gedämmte Fassade ohne optische Veränderung

Das Projekt in Bremen-Hemelingen zeigt sehr gut, warum die Einblasdämmung für viele Einfamilienhäuser mit zweischaligem Mauerwerk interessant ist. Die Fassade konnte innerhalb weniger Stunden mit EPS-Dämmgranulat gedämmt werden. Die Bohrlöcher wurden im 25-mm-Durchmesser nach Herstellervorgabe gesetzt und anschließend wieder verschlossen.

Der Kunde freut sich nun über eine gedämmte Fassade, ohne dass die Optik seines Hauses beeinträchtigt wurde. Gleichzeitig verbessert sich der Wärmeschutz der Außenwand. Der U-Wert wird erheblich besser und die Wandtemperatur auf der Innenseite kann spürbar ansteigen.

Für Hausbesitzer in Bremen, Bremen-Hemelingen und Umgebung kann eine Einblasdämmung deshalb eine sehr sinnvolle Möglichkeit sein, das eigene Haus schnell, sauber und vergleichsweise kostengünstig energetisch zu verbessern.

Häufige Fragen zur Einblasdämmung in Bremen-Hemelingen

Ist eine 4 cm Hohlschicht für eine Einblasdämmung geeignet?

Eine Hohlschicht von ca. 4 cm kann für eine Einblasdämmung durchaus geeignet sein. Wichtig ist aber immer die Prüfung vor Ort. Dabei wird kontrolliert, ob der Hohlraum durchgängig ist und ob sich der Dämmstoff gleichmäßig einblasen lässt. Häuser aus dem 1980er und 1990er Jahren haben oft eine Mineralfaserplatte als

Kerndämmung

auf der inneren Wandschale verbaut, Zwischen dieser Platte und dem äußeren Klinker sind dann oft noch 4 cm Luftschicht vorhanden, die aber kann aber nicht gedämmt werden können, weil diese zur Hinterlüftung der Mineralfaserplatte benötigt wird. So aufgebaute Außenwände können wir technisch wie auch bauphysikalische bedingt erst ab einer Luftschicht von 5,5 cm dämmen. Dann ist gewährleistet, dass der Dämmstoff lückenlos, eingeblasen werden kann und eventuelles Tauwasser über das EPS abgeführt wird.

Warum werden Bohrlöcher in die Fassade gebohrt

Über die Bohrlöcher wird das EPS-Dämmgranulat in die Hohlschicht eingeblasen. In diesem Projekt wurden Bohrlöcher mit 25 mm Durchmesser im Raster nach Herstellervorgabe gesetzt. Anschließend werden die Bohrlöcher fachgerecht mit Fugenmörtel verschlossen.

Bleibt die Optik der Fassade erhalten?

Ja. Die Bohrlöcher werden nach der Dämmung wieder fachgerecht verschlossen und optional, farblich angepasst. Die Fassade bleibt grundsätzlich erhalten und wird nicht mit einem neuen Dämmaufbau überdeckt.

Wie lange dauert eine Einblasdämmung?

Bei diesem Einfamilienhaus in Bremen-Hemelingen waren die Arbeiten in ca. 5 Stunden erledigt. Die genaue Dauer hängt aber immer von der Größe des Hauses und den baulichen Voraussetzungen ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass sowohl Einfamilienhäuser als auch Zweifamilienhäuser innerhalb eines Arbeitstages gedämmt werden.

Verbessert sich durch die Dämmung die Wandtemperatur?

Ja, in der Regel steigt die Oberflächentemperatur der Innenwand nach der Dämmung an. Dadurch fühlen sich die Räume im Winter behaglicher an, und die Außenwände wirken weniger kalt.

Kann eine Einblasdämmung gefördert werden?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen können Fördermittel möglich sein. In diesem Fall konnte der Kunde die Förderung sehr einfach über unseren Energieberater-Kooperationspartner beantragen und bekommt 20 % der Gesamtkosten über die KfW erstattet.

Olaf Hohnemann
Über den Autor

Olaf Hohnemann

Olaf Hohnemann ist Gründer der Fassadenkontor GmbH und führt bereits seit 1991 erfolgreich Einblasdämmungen an Wohngebäuden durch. Als Bausachverständiger verfügt er über umfassendes Fachwissen und jahrzehntelange Praxiserfahrung im Bereich der nachträglichen Dämmung.

Sandro Hohnemann, Mariella Hohnemann und Olaf Hohnemann von der Fassadenkontor GmbH – Dachdeckermeisterbetrieb und Fachbetrieb für Einblasdämmung in Hannover, Hamburg und Bremen.
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– Rebekka Montag