Einblasdämmung in Hamburg: Referenzprojekt zur nachträglichen Kerndämmung eines Einfamilienhauses in Groß Flottbek

Einblasdämmung in Hamburg: Referenzprojekt zur nachträglichen Kerndämmung eines Einfamilienhauses in Groß Flottbek

Inhaltsverzeichnis

Einblasdämmung in Hamburg: Ein typischer Altbau energetisch verbessert

Viele Wohnhäuser in Hamburg wurden in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren mit zweischaligem Mauerwerk gebaut. Diese Bauweise war im norddeutschen Raum sehr verbreitet, weil sie die Fassade so gut vor Schlagregen schützt und diesen in der Hohlschicht ableitet. Zwischen der inneren und äußeren Mauerschale befindet sich häufig eine Luftschicht. Diese Luftschicht war ursprünglich nicht als Wärmedämmung gedacht und bleibt bei vielen älteren Gebäuden bis heute ungedämmt. Üblicherweise ist diese Hohlschicht 7 oder 10 cm stark aber manchmal kann diese auch im Bereich zwischen 3 und 10 cm liegen. Oft können hier alte Baupläne Aufschluss geben, aber nicht selten wurde dann doch anders gebaut, als die Baupläne es beschreiben.

Genau hier setzt die nachträgliche Kerndämmung an. Bei einem aktuellen Projekt in Hamburg Groß Flottbek konnten wir die Hohlschicht eines älteren Einfamilienhauses prüfen und anschließend fachgerecht mit EPS-Einblasdämmstoff verfüllen. Ziel der Maßnahme war es, die Wärmeverluste über die Außenwände zu reduzieren, das Wohnklima zu verbessern sowie die energetische Qualität des Hauses mit vergleichsweise geringem Aufwand und Kosten deutlich zu steigern.

Das Projekt zeigt sehr gut, warum die Einblasdämmung in Hamburg für viele Bestandsgebäude eine wirtschaftliche und sinnvolle Lösung ist.

Ausgangssituation: Kalte Außenwände und unnötige Wärmeverluste

Das Einfamilienhaus verfügte über eine klassische zweischalige Außenwand mit Putzfassade. Solche Wandaufbauten sind in Hamburg besonders häufig anzutreffen. Die äußere Klinkerschale schützt das Gebäude vor Witterung, während die innere Schale die tragende Funktion übernimmt. Dazwischen befindet sich eine Hohlschicht, die bei vielen Häusern aus dieser Bauzeit ungedämmt geblieben ist.

Die Bewohner bemerkten vor allem in der Heizperiode, dass sich die Außenwände kühl anfühlten. Dadurch musste stärker geheizt werden, um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen. Gleichzeitig entsteht bei kalten Wandoberflächen auf Grund der Strahlungswärme schneller ein unbehagliches Raumgefühl, selbst wenn die Lufttemperatur im Raum eigentlich ausreichend hoch ist.

Eine aufwendige Fassadendämmung von außen kam für die Eigentümer zunächst nicht infrage. Die vorhandene Fassade sollte erhalten bleiben, und größere bauliche Eingriffe und damit verbundene hohe Kosten, sollten möglichst vermieden werden. Deshalb war die nachträgliche Kerndämmung mit der Einblasdämmtechnik die naheliegende Lösung. Selbstverständlich ist es möglich, nachträglich auch noch eine Fassadendämmung von außen aufzubringen. Im Allgemeinen sind unsere Kunden aber allein durch die nachträglich eingeblasene Kerndämmung sehr zufrieden mit der verbesserten Dämmwirkung. Zudem ist beispielsweise ein WDVS auch recht kostspielig und die weitere Verbesserung des Dämmwerts rechtfertigt den Preis gegenüber den weiteren einzusparenden Energiekosten kaum.

Prüfung vor Ort: Ist das Mauerwerk für eine Kerndämmung geeignet?

Vor jeder Einblasdämmung prüfen wir zunächst, ob das Gebäude technisch für die Maßnahme geeignet ist. Nicht jede Hohlschichtdämmung kann ohne Prüfung beauftragt werden. Entscheidend sind unter anderem die Breite des Hohlraums, der Zustand der Außenwand, vorhandene Verbindungen wie Mauerwerksanker oder Überbinder im Mauerwerk sowie mögliche Feuchte- oder Verschmutzungsbereiche innerhalb der Luftschicht. Bei etwa zwei von zehn Überprüfungen vor Ort müssen wir dem Kunden leider von einer Einblasdämmung abraten. Dies kann aufgrund zu schmalem Hohlraums, einer dampfdichten äußeren Wandschale oder auch bereits vorhandener Kerndämmung aus Mineralfaser-Dämmplatten der Fall sein.

Bei diesem Projekt wurde die Fassade an ausgewählten Stellen angebohrt und mit einem Endoskop untersucht. So konnten wir die Hohlschicht sichtbar prüfen und beurteilen, ob eine gleichmäßige Verfüllung des Hohlraums möglich ist. Die vorhandene Luftschicht war mit 7 cm Luftschicht für eine nachträgliche Kerndämmung geeignet.

Nach der Prüfung stand fest: Die Außenwände konnten mit einem wasserabweisenden, setzungssicheren EPS-Dämmgranulat ausgeblasen werden. Dieses Material eignet sich besonders gut für die Kerndämmung zweischaliger Mauerwerke, weil es die Hohlschicht gleichmäßig ausfüllt, wasserdampfdurchlässig und dauerhaft formstabil bleibt.

Kosten dieser Einblasdämmung: Die Arbeiten wurden zum Pauschalfestpreis von 6.200 € durchgeführt. Hierzu erhält der Auftraggeber noch 20 % Förderung.

Die Umsetzung: Einblasdämmung ohne großen Baustellenaufwand

Die Dämmarbeiten wurden von außen über Leitern durchgeführt. Dafür wurden kleine Bohröffnungen mit 25 mm Durchmesser in die Fassade gebohrt. Über diese Öffnungen wurde der Dämmstoff mit einer Einblasmaschine kontrolliert, mittels Luftdrucks in die Hohlschicht eingebracht und verdichtet. Der Dämmstoff verteilt sich im vorhandenen Hohlraum und füllt diesen lückenlos aus.

Ein großer Vorteil der Einblasdämmung liegt in der kurzen Ausführungszeit. Bei vielen Einfamilienhäusern kann die Maßnahme innerhalb eines Arbeitstages abgeschlossen werden. Auch bei diesem Projekt blieb der Aufwand für die Eigentümer überschaubar. Die Bewohner mussten nicht ausziehen, die Fassade blieb erhalten, und es waren keine aufwendigen Gerüstarbeiten erforderlich. In 6 Stunden war der Job vor Ort erledigt.

Nach Abschluss der Einblasarbeiten wurden die Bohröffnungen wieder fachgerecht mit Fugenmörtel verschlossen. Gerade bei Klinkerfassaden achten wir darauf, dass die Eingriffe möglichst unauffällig bleiben und das optische Erscheinungsbild der Fassade erhalten wird.

Warum EPS-Einblasdämmstoff für dieses Projekt sinnvoll war

Für die nachträgliche Kerndämmung zweischaliger Außenwände verwenden wir häufig EPS-Dämmgranulat. Der Dämmstoff ist leicht, wasserabweisend und setzungssicher und trotzdem diffusionsoffen. Dadurch eignet er sich besonders für Hohlschichten in Klinker- und auch Putzfassaden und anderen zweischaligen Wandaufbauten.

Bei Hamburger Gebäuden spielt Feuchtigkeitsschutz eine wichtige Rolle. Durch die Nähe zur Küste und die häufige Schlagregenbelastung müssen Dämmstoffe in zweischaligen Mauerwerken sorgfältig ausgewählt werden. Ein geeigneter EPS-Einblasdämmstoff kann die Hohlschicht energetisch verbessern, ohne dass die Fassade von außen mit einem Wärmedämmverbundsystem überarbeitet werden muss.

Für die Eigentümer war außerdem wichtig, dass die Dämmmaßnahme schnell durchgeführt werden konnte und keine Wohnfläche verloren ging. Anders als bei einer Innendämmung wird kein zusätzlicher Aufbau im Innenraum benötigt. Die vorhandene Luftschicht wird genutzt, um das Gebäude energetisch aufzuwerten.

Vorteile der Einblasdämmung bei diesem Hamburger Einfamilienhaus

Die nachträgliche Kerndämmung bringt bei geeigneten Gebäuden mehrere Vorteile mit sich:

  1. Bessere Wärmedämmung der Außenwände
    Die ungedämmte Hohlschicht wird verfüllt, wodurch weniger Wärme über die Außenwand verloren geht.
  2. Mehr Wohnkomfort im Winter
    Die Innenflächen der Außenwände fühlen sich nach der Dämmung weniger kalt an. Dadurch verbessert sich das Behaglichkeitsgefühl im Raum. So entsteht weniger Tauwasser auf der Innenwand und ein Schimmelrisiko minimiert sich.
  3. Kurze Bauzeit
    Die Arbeiten können bei vielen Einfamilienhäusern innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen werden. Im Normalfall können wir sowohl ein als auch Zweifamilienhäuser innerhalb eines Arbeitstages dämmen.
  4. Erhalt der vorhandenen Fassade
    Die Klinker- oder Putzfassade bleibt grundsätzlich erhalten. Es ist kein großflächiger Fassadenaufbau notwendig.
  5. Keine Wohnraumverluste
    Da der vorhandene Hohlraum genutzt wird, geht im Innenbereich keine Wohnfläche verloren.
  6. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Im Vergleich zu vielen anderen Dämmmaßnahmen ist die Einblasdämmung häufig besonders wirtschaftlich.
  7. Förderung
    Die Einblasdämmung kann mit bis zu 20 % gefördert werden. Gern steht Ihnen hier unser Energieberater als Kooperationspartner für Fragen zur Verfügung.

Spürbare Verbesserung nach der Dämmung

Nach der Ausführung berichteten die Eigentümer von einem angenehmeren Raumgefühl. Besonders in den Räumen mit großen Außenwandflächen und in den Außenecken des Altbaus wurde die Veränderung als positiv wahrgenommen. Die Wände waren weniger kalt, und die Wärme blieb besser im Gebäude.

Natürlich hängt die tatsächliche Energieeinsparung immer vom individuellen Gebäude, vom Heizverhalten, von der Heizungsanlage und vom Zustand weiterer Bauteile ab. Dennoch ist die Kerndämmung bei geeigneten zweischaligen Außenwänden eine der effizientesten Möglichkeiten, ältere Wohnhäuser in Hamburg energetisch zu verbessern.

Gerade weil die Maßnahme vergleichsweise schnell und ohne große Eingriffe umgesetzt werden kann, entscheiden sich viele Hauseigentümer in Hamburg für diese Form der nachträglichen Dämmung.

Einblasdämmung in Hamburg: Für welche Häuser kommt sie infrage?

Besonders interessant ist die Einblasdämmung für Häuser mit zweischaligem Mauerwerk. Diese Bauweise findet man in Hamburg unter anderem bei:

  • Einfamilienhäusern aus den 1950er- bis 1970er-Jahren
  • Zweifamilienhäusern mit Klinker-und Putzfassade
  • Reihenhäusern und Doppelhaushälften
  • Mehrfamilienhäusern mit ungedämmter Hohlschicht
  • Gebäuden mit kalten Außenwänden oder erhöhtem Heizenergieverbrauch

Ob ein Haus geeignet ist, lässt sich nicht allein anhand des Baujahrs beurteilen. Entscheidend ist immer die Prüfung vor Ort. Dabei kontrollieren wir die Hohlraumstärke endoskopisch, den Wandaufbau und den Zustand der Fassade.

Fachgerechte Ausführung durch den Meisterbetrieb

Die Fassadenkontor GmbH ist auf Einblasdämmung, Kerndämmung und Hohlraumdämmung im Bestand spezialisiert. Als Dachdeckermeisterbetrieb und Familienunternehmen in zweiter Generation kennen wir die typischen Bauweisen in Hamburg und ganz Norddeutschland sehr genau.

Bei jedem Projekt geht es nicht nur darum, Dämmstoff in eine Wand einzubringen. Entscheidend ist die sorgfältige Vorprüfung, die passende Materialauswahl und eine gleichmäßige, fachgerechte Verfüllung der vorhandenen Hohlschicht. Nur so kann die Einblasdämmung dauerhaft funktionieren und die gewünschte energetische Verbesserung erzielen.

Fazit: Einblasdämmung als wirtschaftliche Lösung für Hamburger Bestandsgebäude

Dieses Referenzprojekt zeigt, wie sinnvoll eine nachträgliche Einblasdämmung bei einem hierfür geeigneten Einfamilienhaus in Hamburg sein kann. Die vorhandene zweischalige Außenwand konnte genutzt werden, um das Gebäude energetisch zu verbessern, ohne die Fassade großflächig zu verändern.

Für viele Hausbesitzer in Hamburg ist die Kerndämmung eine schnelle, saubere und wirtschaftliche Möglichkeit, Heizenergieverluste zu reduzieren und den Wohnkomfort zu steigern. Besonders bei älteren Klinkerhäusern mit ungedämmter Luftschicht lohnt sich eine fachkundige Prüfung. Dies zu überprüfen kann sich richtig lohnen.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Haus in Hamburg für eine Einblasdämmung geeignet ist, prüfen wir dein Gebäude gerne vor Ort und erstellen dir ein transparentes Angebot.

Olaf Hohnemann
Über den Autor

Olaf Hohnemann

Olaf Hohnemann ist Gründer der Fassadenkontor GmbH und führt bereits seit 1991 erfolgreich Einblasdämmungen an Wohngebäuden durch. Als Bausachverständiger verfügt er über umfassendes Fachwissen und jahrzehntelange Praxiserfahrung im Bereich der nachträglichen Dämmung.

Sandro Hohnemann, Mariella Hohnemann und Olaf Hohnemann von der Fassadenkontor GmbH – Dachdeckermeisterbetrieb und Fachbetrieb für Einblasdämmung in Hannover, Hamburg und Bremen.
Handwerksqualität in zweiter Generation

Seit 1991 haben wir über 9.000 Häuser in Norddeutschland gedämmt - zuverlässig, sauber und mit höchstem Qualitätsanspruch. Vertraue unserer Erfahrung und überlasse deine Einblasdämmung nicht dem Zufall!

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