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Einblasdämmung mit Zellulose in Hannover
Wenn man ein Steildach klassisch dämmen will, muss man das Dach entweder von innen oder von außen aufmachen. Beide Varianten funktionieren zwar gut, sind aber meistens mit viel Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden.
Genau hier spielt die Einblasdämmung mit Zellulose, zum Beispiel von Isofloc, ihre Vorteile aus. Statt das komplette Dach zu öffnen, wird der Dämmstoff mit einer speziellen Einblasmaschine über Schläuche in die Hohlräume zwischen den Sparren eingeblasen. Die Schläuche haben etwa 10 cm Durchmesser und können so gesetzt werden, dass wirklich jeder Hohlraum sauber ausgefüllt wird. Dadurch entsteht eine durchgehende Dämmschicht ohne größere Lücken oder Schwachstellen.
Bei der nachträglichen Dachdämmung werden häufig rund 15 cm Zellulose eingebracht. Das reicht in vielen Fällen schon aus, um die Wärmeverluste deutlich zu reduzieren und das Dach energetisch spürbar zu verbessern.
Die Grafik zeigt den Temperaturverlauf im Dachaufbau. Bei einer Dämmstärke von 15 cm Isofloc-Zellulose wird ein U-Wert von etwa 0,26 W/(m²K) erreicht. Man sieht also gut, wie stark die Dämmung den Wärmedurchgang durch das Dach reduziert.


