Einblasdämmung - Die clevere nachträgliche Fassadendämmung
Viele der zwischen 1900 – 1970 erbauten Ein- und Zweifamilienhäuser in Niedersachsen wurden mit einem zweischaligen Mauerwerk erreichtet. Dieser meist 7-10 cm breite Luftspalt kann nachträglich lückenlos mit Einblasdämmstoff gedämmt werden.
Einblasdämmung mit EPS® 033 ist:
- 20% Fördersumme möglich
- entspricht dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz
- vom deutschen Institut für Bautechnik zertifizierter Einblasdämmstoff
- Wasserabweisend: Einblasdämmung stößt Feuchtigkeit ab und schützt so vor Schimmel und Feuchtigkeitsschäden
- Setzungssicher: Das Material bleibt formstabil und verhindert Wärmebrücken durch Absacken
- Diffusionsoffen: Sie lässt Wasserdampf durch, was Feuchtigkeitsstau vermeidet und ein gesundes Raumklima fördert
- bereits 7 cm Hohlschichtdämmung senken den U-Wert auf unter 0,40 W/(m²·K)

Die
Einblasdämmung
Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem ein loser Dämmstoff über eine kleine Öffnung in einen Hohlraum eingeblasen wird. Mit dieser Dämmtechnik können Fassaden (Außenwände), Dächern sowie obere Geschossdecken und Kellerdecken kosteneffizient und lückenlos gedämmt werden.
Dazu ist zwar eine spezielle Technik notwendig, dafür ist es ein sicheres und garantiert vollflächiges Verfahren. Es wird im Neubau besonders bei Holzständerbauten und Dachsparrendämmung schon lange eingesetzt. Mit neuen Techniken ist dieses Verfahren auch für die energetische Altbausanierung möglich Gerade für Hausbesitzer mit zweischaligen Mauerwerken ist dies sehr interessant. Der Einblasdämmstoff wird über eine kleine Öffnung hinter die Vormauerschale geblasen und verteilt sich dort mit Hilfe des starken Luftstroms und der Schwerkraft bis in die letzte Ecke.
Gleichgültig, aus welchem Material der Einblasdämmstoff besteht, sein Wirkungsprinzip ist immer gleich: Kleine Hohlkörper aus einem Stoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit bilden Sperren, welche das schnelle Diffundieren der Luft verhindern. Die Konvektion der Luft, welche gerade bei zweischaligem Mauerwerk für die großen Probleme sorgt, wird durch den Einblasdämmstoff wirkungsvoll verhindert.
12 Dinge die du wissen musst, bevor du dich für eine Einblasdämmung entscheidest
Sie suchen einen zertifizierten Meisterbetrieb für Ihre Einblasdämmung?
In unserem Video „12 Dinge die du wissen musst, bevor du dich für eine Einblasdämmung entscheidest“ beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kunden zu den Themen Einblasdämmung, Schimmelbildung und Bauphysik. Seit 1991 haben wir über 9.000 Häuser erfolgreich gedämmt und wissen genau, worauf es ankommt, um Ihr Haus dauerhaft zu dämmen und vor Bauschäden zu schützen.
Was kostet eine
Einblasdämmung?
Die Einblasdämmung ist eine günstige und effiziente Methode zur nachträglichen Wärmedämmung.
Schnell und sauber: Meist kann unser Montageteam innerhalb eines Tages die Fassade eines kompletten Ein- bis Zweifamilienhauses dämmen.
Für einen besseren Überblick Ihrer Dämmmaßnahme haben wir Ihnen zwei klassische Beispiele für eine Einblasdämmung aufgeführt. Hiermit können Sie die Kosten Ihrer Einblasdämmung besser abschätzen.
Einfamilienhaus

Einfamilienhaus mit 100m2 – 150m2 Fassadenfläche ohne Fenster und Türen und einer Hohlschichtstärke von 4-7cm.
Einfamilienhaus: 3.500€ – 4.750€
(Inklusive Lohn, Material, MwSt.)
Zweifamilienhaus

Zweifamilienhaus mit 150m2 – 200m2 Fassadenfläche ohne Türen und Fenster und einer Hohlschichtstärke von 7-10cm.
Zweifamilienhaus: 4.000€ – 6.000€
(Inklusive Lohn, Material, MwSt.)
Weitere Kostenbeispiele zur Einblasdämmung finden Sie auf unserer Spartenseite 1aEinblasdaemmung.de
Einblasdämmung
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Kosten der nachträglichen Kerndämmung ca. 25€-30€/m²
- Heizkostenersparnis jährlich ca. 6 € /m²
- Amortisationszeit ca. 4 Jahre
- Eine Verbesserung der Wandoberflächentemperatur um ca. 6,2° Celsius wirkt Schimmelbildung entgegen.
- EPS 033 ist wasserdampfdurchlässig, feuchteresistent und setzungssicher
Dennoch sorgt die offenporige Eigenschaft des Schüttgutes dafür, dass immer noch Luft zwischen den Kügelchen hindurch dringen kann. Das Haus kann atmen: Überschüssige Innenfeuchte wird abgeführt, bevor sie für Wärmebrücken oder Schimmelecken sorgen kann.
Neben der Dämmwirkung kann der Einblasdämmstoff auch weiter Aufgaben übernehmen. Als Schüttgut lässt er sich auch bis zu einem gewissen Punkt komprimieren. Damit ist er im Trockenbau sehr beliebt. Er eignet sich im Inneren gut für einen zusätzlichen Schallschutz. Verwendet man mineralischen oder gut imprägnierten Einblasdämmstoff, ist er als Brandschutz für den Innen- wie Außenbereich sehr wirkungsvoll.
Nachteile
Neben den vielen Vorteilen gibt es auch einige Dinge, die bei der Überlegung für eine Einblasdämmung zu beachten ist. Der größte Unterschied zwischen Einblasdämmung und aufgeklebter Dämmung ist, dass für diese Form des Wärmeschutzes in jedem Fall eine zertifizierte Fachfirma notwendig ist. Es wird spezielles Equipment benötigt und es bedarf auch Wissen und Erfahrung, um eine Einblasdämmung korrekt einzubauen.
Besonders problematisch wird die Einblasdämmung, wenn am Dämmstoff gespart wird, dieser dann Tauwasser aufnimmt, absackt und feucht wird. Im Schadensfall ist sie aber nur sehr eingeschränkt punktuell auszutauschen. Wir empfehlen EPS® Einblasdämmstoff oder Nanogel: Diese Dämmstoffe sind hydrophob und es wird keine Feuchteschutzberechnung durch das deutsche Institut für Bautechnik verlangt.
Leider ist die Stärke der Dämmschicht durch die vorhandene Luftschicht begrenzt: Wenn der Hohlraum des Mauerwerks eine Luftschicht von 7cm aufweist, können auch nur 7cm Einblasdämmstoff eingebracht werden. Daher ist ein besonders guter Dämmwert des Einblasdämmstoffs schon wichtig.
Auf unserer Spartenseite 1aEinblasdaemmung.de beschreiben wir die Vorteile und Nachteile der Einblasdämmung noch genauer.
Einblasdämmung
So funktioniert's
Um eine lückenlose Verfüllung des Hohlraums durch die Einblasdämmung gewährleisten zu können, benötigen wir im Abstand von ca. 3 Metern Füllöffnungen im Durchmesser von 24 mm etwa 20 cm unterhalb der Geschossdecken.

Aus bauphysikalischen- und technischen Gründen verfüllen wir nur zweischalige Mauerwerke mit mehr als 4 cm Hohlschicht.
Die Bohrlöcher an verputzten Fassaden werden mit Fugenmörtel verfüllt und können auf Wunsch des Kunden mit farblich passendem Putz oder Fassadenfarbe überstrichen werden. Fast immer sind die Bohrlöcher danach nicht mehr sichtbar. Die Einblasdämmung mit EPS Einblasdämmstoff beeinflusst die Optik Ihrer Fassade so gut wie gar nicht. Bei sehr engen Fugen an Klinkerfassaden kann es vorkommen, dass die Klinkersteine durch die Bohrungen leicht angekratzt werden. Nach dem Verschluss der Füllöffnung mit Fugenmörtel ist aber auch dieses kaum sichtbar.
Die Hohlschichtdämmung kann natürlich auch von der Innenseite ausgeführt werden. Dies macht Sinn, wenn Fassadenflächen zum Beispiel von der Außenseite verschiefert sind oder Malerarbeiten auf der Innenseite anstehen.
Die von uns verwendeten Einblasdämmaschinen verfüllen das EPS Dämmgranulat mit ca. 600-800 Litern Luft pro Sekunde. Hierbei wird das Granulat bis in den letzten Winkel der Hohlschicht verwirbelt. Wir verpressen den Dämmstoff anschließend mit leichtem Luftdruck, um ihn setzungssicher einzubauen. Undichtigkeiten werden mit Steinwolle verstopft oder das Granulat wird mit heißem Wasserdampf verfestigt. Es besteht die Option den Dämmstoff wieder abzusaugen.
Gut geplant und korrekt verbaut hält eine Einblasdämmung ein Leben lang.

Zweischalige Mauerwerke,
Fluch und Segen zugleich
Obwohl schon seit Anfang des 20ten Jahrhunderts damit begonnen wurde, galt das zweischalige Mauerwerk besonders in den 50er-80er Jahren als der letzte Schrei beim Bau von Einfamilienhäusern.
Angenehm abhebend von langweiligen Putzfassaden, sollten die schicken Klinker für einen hochwertigen Eindruck sorgen und die Herzen der Hausbesitzer mit Stolz füllen. Schick sehen die zweischaligen Mauerwerke auch heute noch aus, gleichgültig ob rot oder gelb verklinkert, mit weißen Kalksand-Vollsteinen oder sogar mit rustikalen Natursteinen ausgeführt.
Und praktisch sollten sie obendrein sein, denn die stehende Luftschicht hinter der wetterfesten äußeren Schale sollte der perfekte Wärmeschutz sein. Das hat sich leider als Trugschluss erwiesen. Die leider gar nicht so zuverlässig stehende Luftschicht hat keineswegs die isolierenden Eigenschaften, die man sich erhofft hat.
Ursache ist das poröse Mauerwerk in der inneren wie der äußeren Schale, sowie gewollte und auch ungewollte Undichtigkeiten. Die Luftkonvektion, welche teilweise aus Gründen der Trockenhaltung des inneren Mauerwerks gewollt war, ist für eine wirkungsvolle Isolation in den meisten Fällen doch zu stark. Die Isolationswirkung geht verloren und die teuer aufgeheizte innere Luftschicht diffundiert einfach nach außen weg.
Energieausweis und Einblasdämmung
Dass die bis in die 1980er Jahre gebauten Häuser nicht die gewünschten Wärmewerte vorweisen können, ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises sorgt bei vielen Hausverkäufern für tiefe Sorgenfalten: Schlechte Zeugnisse bedeutet stets auch eine massive Senkung des Wertes der Immobilie. Was soll man also tun? Man könnte die äußere Schale abreißen und das Haus wieder mit einer konventionellen aufgeklebten Dämmschicht versehen. Aber wer bringt es tatsächlich übers Herz, die teure und immer noch ansehnliche Fassade seines Einfamilienhauses abzureißen und sie gegen eine langweilige Putzfassade zu ersetzen? Ganz abgesehen von den Kosten: Alleine für das Abreißen und Entsorgen der Vormauerschale können gut und gerne über zehntausend Euro veranschlagt werden.
Aber das ist nicht sinnvoll: Mit einer Einblasdämmung erzielen Sie hervorragende Dämmwerte und die Fassade bleibt erhalten.